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Wandervorschläge


PDF Kinderwagengerechte Wanderwege

PDF Weitere Wandervorschläge der Region

Vor vielen tausend Jahren wollte unser Aletschgletscher einmal die Welt kennen lernen. Durchs Rhonetal machte er sich auf - in die weite Welt hinaus. Doch wohin er auch zog, immer schlug sein kaltes Herz im gemütlich-warmen Takt der Bergwelt. Also kehrte er nach der letzten Eiszeit wieder in seine Heimat zurück. Zu seinen Bozen und Sagen, zum tausend Jahre alten Wald, den tosenden Wasserfällen und den strahlenden Gipfeln im Aletschgebiet. Besuchen Sie ihn doch einmal! Ergründen Sie die Stille der Wälder, lassen sich vom Atem der Berge über die sanftgeschwungene Landschaft im UNESCO-Weltnaturerbegebiet treiben.


Kapelle Maria zum Schnee

Riederalp - Belalp via Hängebrücke (5 Stunden Marschzeit)

Der ab 12. Juli 2008 neu eröffnete Wanderweg mit Hängebrücke führt vom Hotel Belalp die "Steigle" hinab ins "Aletschji" von dort in den "Leng Acker" zum alten Gletscheraufstieg und weiter zur Hängebrücke. Die Hängebrücke ist 124 Meter lang und führt über die 50 Meter tiefe Massaschlucht - Nervenkitzel garantiert. Die Hängebrücke liegt vor dem Gletschertor des Grossen Aletschgletschers. Hat man die Hängebrücke überquert, gibt es zwei Möglichkeiten zur Riederfurka zu gelangen: Zum einen über den "Grünsee" zum "Teife Wald" und von dort zur Riederfurka. Zum anderen vom "Grünsee" über den "Silbersand". Beide Wandermöglichkeiten befinden sich im Aletschwald, der von Pro Natura geschützt ist. Zwei schöne Wandergebiete werden verbunden und der fast beständige Blick auf den Grossen Aletschgletscher lässt Herzen höher schlagen. Ein einmaliges Naturerlebnis.
Öffnungszeiten: Begehbar während der Sommermonate.

Hängebrücke

Gletscherweg Aletsch (4 - 5 Stunden Marschzeit)

Von der Gondelbahn Bergstation Bettmerhorn führt dieser herrliche Bergweg hoch über dem Grossen Aletschgletscher, vorerst leicht absteigend, dann ziemlich flach bis zum Punkt 2581. Weiter geht es in einigen Kurven aufsteigend und dann flach die grosse Geröllhalde überquerend (Grosses Gufer) zu Punkt 2536. Danach in einigen grossen Kehren über die Schafweide absteigend zu Punkt 2364 in der Roten Chumma. Hier trifft man auf den Weg, der vom Biel (Riederalp) herkommt. Weiter geht es über einen in Fels gehauenen aber breiten Weg Richtung Märjela, deren wilde Umgebung an eine Polarlandschaft erinnert. Von hier gelangt man durch den beleuchteten Tälligrattunnel (kürzer) oder um den Tälligrat (länger aber schöner) zur Fiescheralp und Bettmeralp.

Gletscherweg Aletsch

Aletschwald (4 ½ Stunden Marschzeit)

Von der Bettmeralp steigen wir auf zum Bettmersee. Am Westufer zweigt der Wanderweg links ab Richtung Gopplerlücke - Riederfurka. Auf der Riederfurka treffen wir auf die Villa Cassel, das 1. Pro Natura Zentrum der Schweiz. Für einen Besuch der naturkundlichen Ausstellung oder des Alpengartens des Pro Natura Zentrums sollte man sich allemal ein wenig Zeit gönnen.
Wir stehen auf der Riederfurka am Tor zum Naturschutzgebiet und wandern in den Aletschwald hinein. Nach ca. 30 Minuten erblicken wir zum ersten Mal seine Majestät: den Grossen Aletschgletscher. An den ältesten und höchstgelegenen Arven Europas vorbei erreichen wir den "Biel". Von hier aus steigen wir ab und erreichen wiederum den Bettmersee und die Bettmeralp.

Aletschwald

Massaweg (5 ½ Stunden Marschzeit)

Von Bettmeralp aus begeben wir uns zum Bettmersee. Am Westufer zweigt der Wanderweg links ab Richtung Gopplerlücke - Riederfurka. Auf der Riederfurka schlagen wir den Weg zum Stausee Gebidum ein. Dies ist ein relativ steiler, ca. einstündiger Abstieg. Bei der Staumauer des Gebidum-Sees angelangt, folgen wir der "Riederi", eine 1385 erstmals erwähnte Wasserleitung und folgen deren Trasse auf einem neu ausgesprengten luftigen Weg hoch über der Massaschlucht. Auf den Spuren der "Riederi" schreiten wir weiter, geniessen die tolle Aussicht ins Rhonetal und auf die Walliser Alpen und erreichen nach ca. 2 Stunden Ried-Mörel. Hier steigen wir in die Gondelbahn, welche uns bequem auf die Riederalp führt. Auf der Riederalp nehmen wir das letzte Wegstück zur Bettmeralp (ca. 40 Minuten) unter die Füsse.
(Wer den steilen Abstieg von der Riederfurka zum Stausee Gebidum umgehen möchte, reist morgens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Blatten bei Naters. Von Blatten aus erreicht man die Staumauer Gebidum auf leichtem Weg in ca. ¾ Stunden).

Massaweg

Wandersteg aufs Bettmerhorn (4 - 4 ½ Stunden Marschzeit)

Wir steigen von Bettmeralp aus vorbei am Bettmersee hoch zur Bergstation der Gondelbahn Bettmerhorn. Ein gut ausgebauter Wanderweg führt uns in ca. 2 Stunden zur Station Bettmerhorn. Vor dem Bergrestaurant Bettmerhorn zweigt der Bergweg Richtung Bettmerhorn-Gipfel rechts ab. Der teils in Felsen gehauene Wandersteg führt gut gesichert mit Drahtseilen über die Südflanke des Bettmerhorns zum Gipfel. Um den Aufstieg zu erleichtern, wurden an einigen Stellen Holztreppen angebracht. Die Mühe des ca. 30-minütigen Aufstiegs wird nicht erst auf dem Gipfel mit einem herrlichen Rundblick belohnt. Ständig schweifen die Augen für das tief unten liegende Rhonetal und auf den längsten Gletscher der Alpen - den Aletschgletscher. Trittsicherheit und etwas Kondition reichen, um dieses einmalige Erlebnis zu geniessen.
Den Rückweg bis zur Bergstation Bettmerhorn treten wir wiederum über den Wandersteg an. Vom Bergrestaurant aus schlagen wir den Wanderweg zum Biel ein, welcher uns in ca. 1 ½ Stunden zur Bettmeralp zurückführt.
(Wer sich den Weg Bettmeralp-Bettmerhorn oder umgekehrt erleichtern möchte, nimmt die Gondelbahn Bettmerhorn).

Wandersteg

UNESCO Welterbe Höhenweg Bettmerhorn – Eggishorn (3 Stunden Marschzeit)

Die Gratwanderung bietet im Norden einen wunderschönen Blick auf den grossen Aletschgletscher und ins UNESCO Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Im Süden hat man einen phantastischen Blick ins Rhonetal, ins Binntal und auf die Berge der Walliser Alpen. Die Wanderung von der Gondelbahn Bergstation bis zur Luftseilbahn Bergstation Eggishorn dauert ca. 3 Stunden.
Von der Bergstation gelangt man über den Wandersteg in ca. 30 Minuten aufs Bettmerhorn (Gipfelkreuz). Nun geht es ca. 1,5km, an einigen Stellen mit Steighilfen gesichert, über die Gratkante bis zum Gratende. Von dort steigt man über eine Steilstufe (fixe Seile zum Festhalten) zur Elsenlücke ab. Von der Elsenlücke führt ein gut ausgebauter Wanderweg in ca. 45 Minuten zur Luftseilbahn Bergstation Eggishorn.
Beim UNESCO Welterbe Höhenweg handelt es sich um eine alpine Route (weiss-blau–weiss markiert), die nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer geeignet ist. Auf dem Gratstück Bettmerhorn – Elsenlücke sollte der markierte Pfad nicht verlassen werden. Wandern auf hohem Niveau!

Unesco Höhenweg

Dörferwanderung (4 - 5 Stunden Marschzeit)

Der Wanderweg führt uns von Bettmeralp aus nach Betten Dorf. Vorbei an den Maiensässen "Ried" und "Domo" erreichen wir entlang wunderschöner Alpweiden in ca. 2 ½ Stunden das Bergdorf Betten. Die Maiensässe vermitteln uns einen Eindruck, wie die Bewohner von Betten einst lebten. Betten, ein typisches Walliserdorf mit schwarzgebrannten Lärchenhäusern, lädt zu einem kurzen Dorfrundgang ein.
Wir folgen dem Weg dorfausgangs Richtung West und gelangen in ca. 35 Minuten nach Goppisberg und in weiteren 30 Minuten nach Greich. Goppisberg und Greich sind zwei kleine, schmucke Walliserdörfer. Beide Siedlungen liegen auf einer Hangterrasse, umgeben von herrlichen Wiesen und Weiden.
In Greich steigen wir auf die Luftseilbahn, welche uns bequem nach Riederalp führt. Von der Riederalp lassen wir unsere Wanderung über die "Aletschpromenade" zurück zur Bettmeralp ausklingen.

Dörferwanderung

Im Lebensraum der Murmeltiere (1 Stunde Marschzeit)

Mit dem Sessellift lassen wir uns gemütlich zum Schönbiel schaukeln. An der Bergstation des Sesselliftes beginnt der Lehrpfad.
Entlang des Murmeltierpfades, welcher sich über die Alpweiden oberhalb der Bettmeralp schlängelt, haben wir die einmalige Gelegenheit, Murmeltiere in ihrem Lebensraum zu beobachten und gleichzeitig Spannendes aus ihrem Leben zu erfahren. Mehrere Hinweistafeln verraten uns Spannendes und Interessantes über unsere drolligen Alp-Genossen. Auf dem Weg Richtung Bettmersee gibt es mehrere Beobachtungs-Posten, an welchen mit etwas Geduld und mit gutem Auge die Murmeltiere in ihrem Umfeld beobachtet werden können. Der Lehrpfad endet beim Bettmersee.

Murmeltierlehrpfad


Page updated: 09.04.2011

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